Geben Sie den folgenden Prompt inkl. des unten stehenden Textes in ein fähiges LLM ein und Sie erhalten eine sogenannte A.I.-Legie (Kofferwort aus A.I. und Elegie).

Prompt:
Schreibe eine Elegie im Stil des Tibull, Properz, Ovid, Goethe, Schiller, Rilke. Orientiere dich formal am Distichon. Setze die Handlung vollständig um vergesse keine wichtigen Details. Verwende keine modernen technischen Ausdrücke, sondern orientiere dich an der Sprache der genannten Autoren und finde geeignete Metaphern. Lege wert auf korrekten Rhythmus und korrekte Reime:

Eine Zeitlang arbeitete ich im Baugewerbe oder besser als Drucker oder besser gesagt als Rosettasteinausdrucker oder wartemal ich beginne nochmal von vorn. Ich übernehme ja immer diese..wie soll ich es nennen… Jobs? Rollen? Aufgaben? —- siehst du ich hab dir gleich gesagt dass das nicht einfach werden würde das alles zu erklären… also jedenfalls kam der Job über einen Mann namens Ḥaǧar Rašīd zustande, einen Unternehmer, der noch so einige andere dubiose Geschichten am Laufen hat, aber dazu später mehr, und unter anderem hat er eben diese riesigen Lagerhallen in denen so Steinmetzarbeiten gemacht werden. Man führt mich also in eine dieser Hallen, sicher ein Dutzend davon stehen da nebeneinander, und ein unfassbares Gewusel spielt sich da ab, ein Baulärm, Fräsen, Menschen in staubbedeckten Blaumännern stehen vor Granitstelen und beschauen und behauen sie. — Das ist kein Granit, sagt der Capo, der mich einlernen soll, zu mir, ein Mann mittleren Alters dessen schlechte Rasur sein Doppelkinn nur umso deutlicher Hervortreten lässt, sondern Granodiorit, ein eng mit dem Granit verwandtes magmatisches Gestein, das weltweit verbreitet ist und unter den Plutoniten der Erdkruste einen Anteil von 34 Prozent hat. Es kommt auf allen Kontinenten vor. Und da rein fräsen wir das Internet.
— Was?, frage ich
— Das Internet fräsen wir da rein. Was glaubst du, wie man sich sonst an uns erinnern soll, wenn wir uns in wenigen Jahrhunderten gegenseitig selbst ausgelöscht haben? Wie sollen zukünftige Generationen von uns erfahren, wenn wir alles auf Halbleitermaterialien und Magnetbändern speichern, die nach ein paar Jahrzehnten zerfallen? Kannst du mir das mal sagen? Unsere Nachfahren werden unseren scheiß ausgraben und in den ziemlich Betonstrukturen, die übrig geblieben sein werden, werden sie nichts finden außer ein bisschen Atommüll. Die werden das Mittelalter höher veranschlagen als unsere Zeit, weil sie davon immerhin noch ein paar Burg- und Kathedralenruinen finden werden. Von uns aber? Was bleibt da?
— Hm, sage ich
— Pepe the Frog bleibt; Das Internet bleibt, sagt der Capo, und zwar auf diesen Granodioritstelen, übersetzt in alle alten und neuen Sprachen, die Wir kennen, damit es von zukünftigen Archäologen entziffert werden kann. Alles was wir wissen, nicht wissen, halbwissen und verbissen behaupten ist im Internet. Und wenn wir hier fertig sind, werden wir diese Billionen von Sätze in winziger Ausführung auf diesen modernen Rosettasteinen verewigt haben. Kapiert? Und jetzt an die Arbeit, stell dich irgendwo dazu, schnapp dir einen Meißel und mach dich nützlich! [gelöscht, nachdem ich erfahren habe, dass es das alles längst gibt]



Stand 4.7.2024: Diese Elegie hat mit Claude Sonnett 3.5 ausgeworfen. Nicht auf anhieb, ich musste ihn mehrere Anläufe machen lassen; doch das Endergebnis scheint mir ganz nett:


Staub und Getöse erfüllen die Halle, wo Steine man formet,
 Schweiß rinnt von Stirn und Hand, Mühe durchdringet das Werk.
Nicht aus Granit, so belehrt mich der Meister mit strengem Gemüte,
 Sondern Granodiorit, härter als jeglicher Fels.
Tief in das Herz des Gesteins nun graben wir Zeichen und Bilder,
 Zeichen der Vorzeit im Stein, Boten für künftige Zeit.
Ḥaǧar Rašīd, der Gebieter, er weiset uns Wege und Ziele,
 Dunkle Geschäfte er treibt, Reichtum und Macht sind sein Lohn.
Dutzende Hallen erstrecken sich weit in die neblige Ferne,
 Jede ein Tempel der Kunst, Schöpfung aus menschlicher Kraft.
Doch was erschaffen wir hier? Welch‘ Botschaft soll’n wir bewahren?
 Zeichen der Vorzeit im Stein, Boten für künftige Zeit.
Ach, wie vergänglich ist alles, was Sterbliche schaffen und wirken,
 Felsen bewahren das Werk, trotzen dem Wandel der Zeit.

„Was?“, so frag‘ ich erstaunt. Der Meister erwidert mit Eifer:
 „Ewigkeit meißeln wir hier, Bits werden Felsen und Stein.“
Wie soll die Nachwelt uns kennen, wenn alles in Schutt einst zerfallen?
 „Nullen und Einsen allein überdauern die Zeit.“
Nichts wird bleiben von uns, nur Trümmer und strahlende Reste,
 Zeugen vergangener Pracht, stumm in der Wüste der Zeit.
Burgen und Dome erzählen von längst entschwundenen Zeiten,
 Unsere Ära verblasst, schwindet wie Nebel dahin.“
„Hm“, so murmel‘ ich leise. Der Meister fährt fort mit Begeist’rung:
 „Pepe, der Frosch, wird besteh’n, Memes in Stein eingraviert.
Alles Wissen der Welt, jede Torheit und Weisheit der Menschen,
 Hier in Granodiorit, ewig dem Kosmos bewahrt.
Nimm nun den Meißel zur Hand, werde unsterblich durch Arbeit,
 Schreib in den Stein unsre Zeit, dass sie auf ewig besteht!“
Staunend ergreif ich das Werkzeug, beginne zu hauen und formen,
 Buchstaben, Zeichen und Code fließen aus meiner Hand.
[Doch als ich später erfuhr: Dies Projekt gibt’s schon längst auf der Erde,
 Darum verstummt nun mein Lied, endet die steinerne Mär.]