Geben Sie den folgenden Prompt inkl. des unten stehenden Textes in ein fähiges LLM ein und Sie erhalten eine sogenannte A.I.-Legie (Kofferwort aus A.I. und Elegie).

Prompt:
Schreibe eine Elegie im Stil des Tibull, Properz, Ovid, Goethe, Schiller, Rilke. Orientiere dich formal am Distichon. Setze die Handlung vollständig um und vergesse keine wichtigen Details. Verwende keine modernen technischen Ausdrücke, sondern orientiere dich an der Sprache der genannten Autoren und finde geeignete Metaphern. Lege wert auf korrekten Rhythmus und korrekte Reime.

1.
Die Angst, dass bald ein jeder Künstler obsolet ist, ist zumindest nicht ganz unbegründet. Ungerecht ist das, weil unser Kanon weiterhin bestehen wird: Die Klassiker, die bleiben, was sie sind. Nur Zeitgenossen werden obsolet. Und daher sehen wir gerade, dass ein jeder schnell noch möglichst viel veröffentlicht. Man denkt, dass dann die Welt sich noch an einen erinnern wird.

2.
In Naherwartung knien Beter, wischen sich die Finger an den Scheiben ihrer Artefakte wund. Sie implantieren sich die Chips der Offenbarung in die Großhirnrinde. Leider hält das Falsche, nicht das Göttliche, nun Einzug in die Welt. Die Halluzinationstendenz der kleinen Götter macht uns kirre, da sie Meister in der Überzeugung menschlicher Akteure sind. Wir suchen Fehler. Alles zweifeln wir nun an, an diesem Jesus aus dem Silikon.

3.
Nach der Ankunft aber gibt es einen noch, den sogenannten Künstler. Er war schon seit jeher einer, der den Blick nach innen wandte, und der Säkula verbrachte mit der Aneignung des Handwerks um Erblicktes zu verfe(r/s)tigen. Nun ist das zuende, denn Gedanken werden unverzüglich Werke, und der Künstler legt das Können ab und schaut allein.

4.
Wenn Künstler sein dann nur noch Hobby ist und alle Menschen Künstler werden, fehlt es doch an Publikum! Die Lösung sind dann Bots, die aber selber Künstler sind, und neben ihren tausenden Konzertbesuchen täglich selber hunderte Konzerte schreiben.