tag 30
bleierne blicke entsende ich himmelwärts, sitze im schatten, ich schaue die wolken beim wachsen. die eine verschwindet ganz langsam im…
bleierne blicke entsende ich himmelwärts, sitze im schatten, ich schaue die wolken beim wachsen. die eine verschwindet ganz langsam im…
touristen verschwemmen die eindrücke, letzte maskierte an tischen aus stahl essen speisen aus lustlosigkeit. der ghanaische schwindler ist protagonist einer…
im wasserglas treibt eine schicht weißer perlen, der untere teil klart schon auf. die kirschen sind wurmlos, man schmeckt in…
schilfrohre ächzen. die pappel beansprucht das recht von zypressen, alee-reihen bilden zu dürfen. sie stolpern, die badetouristen, am steinigen grund….
wo bin mein du? oder: wo bist mein ich? in der raschelnden schwüle des sommergebahrens drückt kater mir dröhnend die…
gebratener mensch in der backform aus purem beton. schon der weg richtung bäcker verheißt einen sonnenstich. kriechend entrinne ich tageslichtfluten…
eine zeit, die das ihrige formt. die epoche versklavt die bewohnerbewusstseine. weltgeist will prägen, und uns fällt nichts besseres ein,…
die stadt liegt entspannt im vom kühlenden wind leicht umstreichelten sonnenglast. müde verschieben sich klötze aus stahl, wackeln pappeln als…
ich treibe mein dasein heinein in die holztische alter cafés, deren rege produkte mich aufrechterhalten. ich schreibe es überall hin:…
gedanken an früheres, raunen aus letzten jahrzehnten, ein driften im glasperlenspiel einer gegenwart schaumiger prismen gewesener zeitalter. elend ertaste ich…